Sanierung der Tunnelhäuser an der Berliner Siegessäule gestartet

Die Sanierungsarbeiten an der Berliner Siegessäule haben begonnen. BUSSE & PARTNER begleitet das Vorhaben als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator (SiGeKo) und unterstützt damit die sichere Umsetzung der Arbeiten an einem der bekanntesten Wahrzeichen Berlins.

Im Rahmen der Maßnahme werden die Dächer der vier Tunnelhäuser instandgesetzt und für die weitere Nutzung ertüchtigt. Die Arbeiten erfolgen in einem besonders sensiblen Umfeld: Die Tunnelhäuser sind Teil der unterirdischen Zugänge zur Siegessäule am Großen Stern – mitten im stark frequentierten Tiergarten und direkt an einem der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte der Hauptstadt.

Ein Berliner Wahrzeichen

Die Siegessäule wurde nach Plänen des Architekten Johann Heinrich Strack zwischen 1865 und 1873 errichtet. Sie erinnert an die preußischen Siege gegen Dänemark, Österreich und Frankreich in den Einigungskriegen von 1864 bis 1871. Die goldene Figur auf ihrer Spitze – die Viktoria von Friedrich Drake – gab dem Monument im Berliner Volksmund den Namen „Goldelse“.

Ursprünglich stand die Säule auf dem damaligen Königsplatz, dem heutigen Platz der Republik. Im Zuge der nationalsozialistischen Umgestaltungspläne für Berlin wurde sie 1938/39 an ihren heutigen Standort auf dem Großen Stern versetzt, um eine zusätzliche Säulentrommel erhöht und über Fußgängertunnel neu erschlossen.

Die vier Tunnelhäuser

Die vier neoklassizistischen Tunnelhäuser markieren die Zugänge zu den Fußgängertunneln aus allen Richtungen des Großen Sterns. Sie ermöglichen den sicheren, kreuzungsfreien Zugang zur Siegessäule und wurden im Zuge der Verlegung Ende der 1930er Jahre errichtet; die Tunnel wurden 1939 mit Fliesen von Villeroy & Boch ausgestattet.

Die Instandsetzung ihrer Dächer leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der denkmalgeschützten Gesamtanlage. BUSSE & PARTNER sorgt als SiGeKo für die Koordination der Arbeitsschutzmaßnahmen und unterstützt eine sichere Bauausführung im laufenden Stadt- und Besucherverkehr.